Forschung

Mitglied in der Hochschul- und Forschungskommission der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung DPV für das Frankfurter Psychoanalytische Institut:

Dipl. Psych. Dr. phil. Heike Westenberger-Breuer
Böttgerstr. 22,  60389 Frankfurt
Tel.: 069 477945
E-mail: westenberger-breuer (at) t-online.de 

Die Mitglieder des FPI können sich bei der Forschungsbeauftragten über die Aktivitäten der Kommission informieren. Sie ist Ansprechpartnerin für die Mitglieder bei Fragen zu Forschungsarbeiten im Bereich der Psychoanalyse und führt Seminare zur Forschung und Evaluation in der Psychotherapie am FPI durch.

Frau Westenberger-Breuer und andere Mitglieder des FPI arbeiten in der Studie "Langzeittherapie bei chronischer Depression" (LAC) mit, die am Sigmund-Freud-Institut unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Marianne Leuzinger-Bohleber (ebenfalls Mitglied des FPI) durchgeführt wird. Es handelt sich um eine Vergleichsstudie zur Behandlung von depressiven Patienten mit Verhaltenstherapie und psychoanalytischer Psychotherapie. Genaue Beschreibung des Projekts siehe unter: www.sfi-frankfurt.de/forschung/forschungsfeld-2/depressionsstudie.html

Weiterführende Hinweise zur Forschung in der Psychoanalyse sind auf den Homepages der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPA) www.ipa.org.uk , der DPV www.dpv-psa.de und des SFI www.sigmund-freud-institut.de zu finden.

Studie zur psychodynamischen Therapie von Patienten mit Zwangssymptomen

Seit Ende 2017 wird in der Universität Gießen und im Sigmund-Freud-Institut eine Studie zur Behandlung von Patienten mit Zwangssymptomen druchgeführt. Aus der Gruppe der Studientherapeutinnen zur LAC Studie haben sich einige Kolleginnen aus dem FPI bereit erklärt, auch an dieser neuen Studie mitzuwirken. Eine bis zu 24 Terminen umfassende psychoanalytische Kurzzeittherapie soll auf ihre Wirksamkeit hin untersucht werden im Vergleich mit einer Gruppe von Patienten, die während dieser Zeit auf einer Warteliste steht. Für die Wirksamkeit psychoanalytischer Behandlungen von Zwangserkrankungen gibt es bisher noch keine empirischen Belege, sodass in den Leitlinien ausschließlich Verhaltenstherapie empfohlen wird. Die Durchführung der Studie ist deshalb von großer berufspolitischer Bedeutung und die Mitarbeit und das Interesse weiterer Kollegen und Kolleginnen aus dem FPI wäre wünschenswert. Bei Vermittlung von Patienten für die Studie oder Interesse an der Übernahme einer Kurzzeittherapie, bitte bei der Forschungsbeauftragten melden, die gerne den Kontakt zum Forschungsteam im SFI vermittelt. Unverbindliche Teilnahme an der klinischen Konferenz zu dieser Studie donnerstags von 13.15 Uhr bis 14.30 Uhr zur Information ist möglich. Es wird Literatur zum Thema und die Arbeit mit Patienten, die an Zwangssymptomen leiden, diskutiert.

Projektleitung:

Prof. Dr. F. Leichsenring, Uni Gießen

Prof. Dr. C. Steinert, Uni Gießen

Prof. Dr. H. Weiß, SFI

Consultant: Prof. Dr. M. Leuzinger-Bohleber

Genaue Informationen zur Studie auf der Homepage des SFIs, unter http://www.sfi-frankfurt.de/forschung/forschungsfeld-2/zwangsstudie.html

"Erfolge der Psychotherapie. Psychoanalytische Therapieformen im Vergleich"

Vortrag im FPI, Juni 2016

Das Manuskript ist bei der Forschungsbeauftragten auf Anfrage zu erhalten.