Vorlesungsverzeichnis

Hinweise

Bei Interesse an einem Seminar empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung beim Dozenten. 
Interessierte Mitglieder sind bei den Veranstaltungen in Absprache mit den Dozenten willkommen. 
Bestimmte Veranstaltungen des Anna-Freud-Instituts werden für die Aus- und Weiterbildung am Frankfurter Psychoanalytischen Institut anerkannt. Im Rahmen der Kooperation mit dem Mainzer Psychoanalytischen Institut können nach Rücksprache mit den jeweiligen Dozenten auch dort Seminare besucht werden. Ebenso können Teilnehmer und Kandidaten des Mainzer Instituts an Seminaren des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts teilnehmen. Interessenten besorgen sich bitte die jeweiligen Vorlesungsverzeichnisse. 
Auch mit dem Institut für Psychoanalyse der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) besteht eine Kooperation in einzelnen Seminaren. 
Vorbemerkung: Das Vorlesungsverzeichnis ist wie folgt nummeriert: Die Hauptüberschriften (Beispiel: Grundlagen der psychoanalytischen Theorie) geben die Anforderungen des Curriculums für die Ausbildung zum Psychoanalytiker/zur Psychoanalytikerin (in psychoanalytisch begründeten Verfahren) am FPI wieder. Eine vollständige Auflistung der geforderten Lehrinhalte findet sich auf Seite 20 und 21 der Broschüre „Information über die Ausbildung zum Psychoanalytiker/zur Psychoanalytikerin am FPI“. 
Die Buchstaben und Ziffern hinter jeder Veranstaltung: Beispiel (A.2.1) beziehen sich auf den Anforderungskatalog nach §3 Abs. 1 des Psychotherapeutengesetzes. Die Auflistung aller Lehrinhalte findet sich in oben genannter Broschüre auf Seite 38 und 39. Die Broschüre ist im Sekretariat des FPI erhältlich.

Direkt zu:

» Lehrveranstaltungen für die Psychoanalytische Ausbildung

» Lehrveranstaltungen für die separate Ausbildung
in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie

» Informationen zum Frankfurter Psychoanalytischen Institut

» Adressen der Institute und ihrer Ambulanzen

Lehrveranstaltungen für die
Psychoanalytische Ausbildung

Die Ambulanzen

1. Ambulanzkonferenz des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts (A.4, A.9)

Erwin Sturm
Mittwoch, 13.00 - 14.30 Uhr, fortlaufend
Ort: FPI, Großer Seminarraum

Ausbildungskandidaten und -teilnehmer diskutieren zusammen mit FPI-Mitgliedern ihre Arbeit mit Patienten aus der Ambulanz. Interviewtechnik, Psychodynamik, Diagnostik und Indikation werden in der Konferenz besprochen.
In der Regel sind die Ausbildungsteilnehmer verpflichtet, die Erstinterviews bzw. probatorischen Sitzungen für das Interviewseminar in der Ambulanz des FPI durchzuführen und diese, soweit sie nicht im Interviewseminar vorgestellt werden, in der Ambulanzkonferenz vorzustellen. Für Ausbildungskandidaten stellt die Ambulanz die Möglichkeit bereit, die Erstinterviews bzw. probatorischen Sitzungen für ihre Ausbildungsbehandlungen durchzuführen. Darüber hinaus können sie dort auch weitere klinische Erfahrungen sammeln.
Die Teilnahme an der Konferenz wird im Studienbuch attestiert und ist für die mit Patienten in der Ambulanz arbeitenden Ausbildungsteilnehmer und –kandidaten obligatorisch. Um Anmeldung bei der Ambulanzleitung wird gebeten.

2. Ambulanzkonferenz des Sigmund-Freud-Institus (A.4, A.9)

Ulrich Bahrke, Lothar Bayer
Donnerstag, 8:30-10:10 Uhr, fortlaufend                                    
Ort: SFI, Seminar 1

Ausbildungsteilnehmer und Kandidaten können nach Rücksprache mit der Ambulanzleitung des SFI in der Ambulanz des Sigmund-Freud-Instituts Erstinterviews durchführen und diese in der wöchentlich stattfindenden Ambulanzkonferenz vorstellen. In der Konferenz werden ausgewählte Fälle hinsichtlich der Psychodynamik, Diagnostik und Behandlungsindikation sowie Fragen der Interviewtechnik diskutiert. Die Teilnahme an der Konferenz sollte mindestens drei Monate betragen, um mit der Arbeit in der Ambulanz vertraut zu werden.

Psychoanalytisches Interviewpraktikum

3. Interviewpraktikum für Teilnehmer/innen (A.4, B.1)

Charlotte Günther, Tomas Plänkers
(laufendes Seminar)
Zeit: nach Vereinbarung
Ort: nach Vereinbarung

4. Interviewpraktikum für Teilnehmer/innen (A.4, B.1)

Ulrike Jongbloed
(laufendes Seminar)

Zeit: nach Vereinbarung
Ort: nach Vereinbarung

5. Einführung ins Interviewpraktikum (A.4, B.1)

Meinhard Korte, Jörg Scharff
5-6 Doppelstunden nach Vereinbarung
Terminvereinbarung mit den Dozenten

Grundlagen der psychoanalytischen Theorie

6. Entwicklung der psychoanalytische Methode (A.1, A.2, A.12, B.1, B.3)

Ludger von Gisteren
Zeit: Donnerstags, 14-tägig, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 02.11., 23.11, 30.11., 14.12.2017 und 25.01., 18.02.2018
Ort: FPI, Kleiner Seminarraum

Wie die psychoanalytische Theorie hat sich auch die psychoanalytische Methode als klinische Interventionsmethode nach der Begründung ihrer Grundlagen durch Sigmund Freud weiterentwickelt. In diesem Seminar sollen die Stationen dieser Entwicklung anhand von exemplarischen Fallbeispielen/ Vignetten rekonstruiert, die unterschiedlichen schulen- und störungsspezifischen Modifikationen identifiziert und in Hinblick auf unser heutiges klinisches Arbeiten diskutiert werden. Wie unterscheiden sich Deutungstechniken und Wirkfaktoren aufgrund unterschiedlicher Interventionsmethoden und impliziter Theorien des Psychoanalytikers/der Psychoanalytikerin?
Anmeldung erbeten beim Dozenten per Email: vangisteren@gmx.net

Allgemeine Krankheitslehre

7. Grundlagen der psychoanalytischen Theorie (Teil 3 des viersemestrigen Zyklus: „Grundlagen der psychoanalytischen Theorie und Krankheitslehre“) (A.1, A.2, A.2.1)

Karla Lessmann, Alois Münch, Marianne Rauwald, Adelheid Staufenberg
Zeit: Donnerstags, wöchentlich, 20:15 – 21:45 Uhr
Beginn: 26. Oktober 2017
Ort: SFI, Seminar 1

In diesem Semester werden wir uns mit den klassischen Übertragungsneurosen (Konversionshysterie, Angsthysterie, Zwangsneurose) und der Psychoanalyse der Depression beschäftigen.
Seminarplan und Literaturliste werden zu Semesterbeginn an die Teilnehmer von Teil 2 aus dem Sommersemester 2017 verschickt und auch in den Instituten ausgehängt.

8. Freuds Konzept der Nachträglichkeit und seine Relevanz für unsere Konzeption von Trauma (A.1, A.2, A.2.1, A.9, B.1, B.3, B.6)

Ruth Schäfer
Termin: Samstag, 03.02.2018, 9:30-13:00 Uhr
Ort: FPI, Kleiner Seminarraum

Ausgehend von Freuds Entwicklung seines Konzepts der Nachträglichkeit (In: Ent-wurf einer Psychopathologie, 1895, Teil II: Psychopathologie der Hysterie, Fallge-schichte von „Emma“) wollen wir diesen bedeutsamen Wechsel der Zeitperspektive für unser Verständnis von Trauma und Symbolisierung erarbeiten.
Persönliche Anmeldung bei Ruth Schäfer (schaefer.praxis (at) googlemail.com)
Literaturliste wird verschickt.

9. Einführung in die Psychodynamik und Therapie der Psychosen XXVI: Anghörige in der Therapie der Psychosen (TfP und A.2.3)

Ulrich Ertel, Ulrike Spengler, Hildegard Wollenweber
Gemeinsame Veranstaltung der DPG und des FPI für Kandidaten und Mitglieder beider Institute
Termine: Freitag, 8.12.2017 und 19.1.2018, von 20.15-22:00 Uhr, 2 Doppelstunden
Ort: FPI, Großer Seminarraum

In der psychoanalytischen Psychotherapie mit psychotischen Menschen hat man immer wieder Kontakt zu Angehörigen, sei es ganz real, sei es durch eine besondere durch den Patienten vermittelte „Wirkmächtigkeit“ dieser Angehörigen. Dieser Kontakt lässt sich aus Merkmalen der psychotischen Persönlichkeitsorganisation und der daraus resultierenden spezifischen Beziehungsgestaltung verstehen.
Sie können gerne eigenes Fallmaterial einbringen.
Literatur: Aebi, E. und Schneider, H.-R. (2004): Angehörige in der Psychoanalyse der Psychosen – Theoretische und technische Aspekte. Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis, XIX, 2
Racamier, P.-C. (2011): Der Inzest und das Inzestuelle, Turia und Kant

Psychoanalytische Entwicklungslehre

10. Psychoanalytische Entwicklungslehre Teil II: Anale Phase (A.1, A.5, B.1)

Anke Auer, Nicole Lotz, Silke Pless
Zeit: Samstags von 10.00-14.30 Uhr
Termine. 2. und 16. Dez. 2017, 27. Jan und 10. Feb 2018
Ort: SFI, Seminar 4 (außer 27.01.2018 – Seminar 3)
Für Teilnehmer und Kandidaten des AFI und FPI ab dem 1. Semester.

Diese Veranstaltung ist der 2. Teil von insgesamt 4 Seminaren zur psychoanalytischen Entwicklungslehre. Zum Thema werden Grundlagentexte von Psychoanalytikern verschiedener Richtungen gelesen und diskutiert. Für alle Teilnehmer des Seminars liegt im Mitarbeiterzimmer des AFI eine Literaturliste für die Verteilung der Referate aus, in die Sie sich bitte eintragen.

11. Säuglingsbeobachtungsseminar zur Psychologie des ersten Lebensjahres (A.1, B.8) 

Christine Kessler
Zeit: Dienstags, fortlaufend 18:00 – 19:30 Uhr, geschlossene Gruppe
Ort: Praxis Kessler, Wiesenstraße 34

12.    Säuglingsbeobachtungsseminar zur Psychologie des ersten Lebensjahres (A.1, B.8)

Julia Wilking-Schreiber
Zeit: Dienstags, 18:00-19:30 Uhr, fortlaufend
Beginn: 24. Oktober 2017
Ort: Seminar 4

Das Seminar beginnt nach Absprache mit den Teilnehmern im Wintersemester. Interessenten melden sich bitte bei der Dozentin.
Die Teilnehmer/innen beobachten einen Säugling vom Zeitpunkt kurz nach der Geburt bis Ende des ersten Lebensjahres in seinem familiären Umfeld. Die protokollierten Beobachtungen werden in der Seminargruppe gemeinsam reflektiert. Die Seminare finden fortlaufend statt und sind eine geschlossene Gruppe von 3-5 Teilnehmern.
Interessierte, die nicht mehr aufgenommen werden können, melden sich bitte bei der Ausbildungsleitung.

Theorien des therapeutischen Prozesses und der psychoanalytischen Behandlungstechnik

13. Psychoanalytische Interventionstechnik I: Erster Abschnitt des vierteiligen Zyklus zur Interventionstechnik (A.1, A.2.1, B.1, B.2, B.3, B.5, B.6)

Andreas Pfeiffer
Zeit: Montags, 20:15-21:45 Uhr
Beginn: 23.10.2017
Ort: FPI, Kleiner Seminarraum

Workshop zur Erarbeitung der freudschen Technik anhand seiner Stundenprotokolle zu einem Fall von Zwangsneurose.
Anmeldung bitte bei andreas.pfeiffer@dpv-mail.de, Tel. 069 596 8053
Literatur:
Freud, S.: Originalnotizen zu einem Fall von Zwangsneurose, 1955a [1907-1908], GW, Nachtragsband
(Eine PDF-Kopie des Textes wurde freundlicherweise von früheren Seminarteilnehmern dem Seminarleiter überlassen und kann weitergegeben werden.)
Freud, S.: Bemerkungen über einen Fall von Zwangsneurose, 1909d, SA VII
weitere Literatur:
Laplanche, Pontalis: Das Vokabular der Psychoanalyse
Freud, S.: Schriften zur Behandlungstechnik, Studienausgabe, Ergänzungsband

14. Der Beginn mit eigenen Behandlungen nach dem Vorkolloquium (A.1, A.2.1, A.11, B.1, B.2, B.3, B.5, B.6)

Dr. Meinhard Korte, Hanau

In diesem Seminar sollen vor allem praktische Fragen behandelt werden: Gestaltung des äußeren Rahmens (Praxisraum, Sprechzeiten, Praxismanagement et cetera), Auswahl der Patienten (Indikation etc.), die Bedeutung der Zweitsicht, die Schaffung eines inneren und äußeren Raums für Ausbildungsanalysen, die Vorbereitung der analytischen Arbeit und die Gestaltung des Behandlungsrahmens (Vereinbarungen mit den Patienten etc.), Besonderheiten des Kandidatenstatus, Abfassung des Berichtes zur Kostenübernahme, Supervision, Kasuistische Seminare und Hauptseminare.
Das Seminar ist offen für alle Kandidaten und für Teilnehmer kurz vor dem Vorkolloquium!
Zeit: 3-4 Doppelstunden nach Vereinbarung. Es sollen vor allem praktische Fragen behandelt werden. 
Teilnehmerzahl: maximal 10, Anmeldungen bei Dr. Korte per E-Mail (Kontakt@praxis-dr-korte.de).
Ort: Praxis Dr. Korte

Spezielle Behandlungskonzepte

15. Fokalkonferenz (B.3)

Angelika Zoubek-Windaus
Zeit: Donnerstags, 11:15 - 12:45 Uhr, fortlaufend
Ort: FPI, Kleiner Seminarraum

Anhand von Protokollen wird ein Behandlungsprozess von Stunde zu Stunde über einen definierten Zeitraum vorgestellt unter gleichzeitiger Anfertigung eines Konferenzprotokolls.
Ziel der Arbeit ist das Finden und Formulieren, sowie das prozessabhängige Verändern eines Behandlungsfokus, der den zentralen Konflikt des Patienten, seine damit verbundene Abwehrstruktur und die szenische Beziehungsgestaltung mit aufnimmt. Dabei steht der Vorgang des Fokalisierens im Zentrum, welcher auf fokale Kurzzeittherapien im engeren Sinne (Fokaltherapien) ebenso seine Anwendung findet, wie settingunabhängig auf zeitlich begrenzte (ca. 25 Stunden) Phasen niedrig- oder höherfrequenter Langzeittherapien.
Die Konferenz findet ganzjährig wöchentlich statt. Es handelt sich um eine halb offene Gruppe, die maximal 10 Teilnehmer umfassen kann. Die Gruppe ist geöffnet für interessierte Mitglieder des FPI, AFI, Kandidaten der beiden Institutsausbildungsgänge, sowie für Kollegen mit abgeschlossener TFP-Weiterbildung. Die Teilnahmezeit sollte mindestens 1 Jahr umfassen. Es wird erwartet, dass alle teilnehmenden KollegInnen auch bereit sind, eigenes Fallmaterial vorzustellen.
Die Veranstaltung ist zertifiziert und wird als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.
Interessenten wenden sich bitte an: Angelika Zoubek-Windaus: zoubek-windaus@t-online.de

16. Supervision der klinischen Arbeit mit geflüchteten Patientinnen und Patienten (A.2, A.4, B.1-B.6)

Britta Heberle

Zeit: Mittwochs vierwöchentlich, 10:30-12:00 Uhr, ganzjährig, ausgenommen hessische Schulferien
Termine für 2017: 13.09., 08.11., 06.12.2017, 31.01.2018
Ort: FPI, Großer Seminarraum

Ziel des Seminars ist es, eine Supervision für alle interessierten Kolleginnen und Kollegen (KandidatInnen und Mitglieder) zur Verfügung zu stellen. Schwerpunkt ist die klinische Arbeit mit Patientinnen und Patienten, die im Rahmen der aktuellen Flüchtlingsbewegungen die Ambulanzen des Psychoanalytischen Zentrums aufsuchen. 
Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen an unsere klinisch-analytische Kompetenz, zumal die Arbeit mit dieser Patientengruppe oftmals nicht unter den Routine-Bedingungen der Richtlinien-Vorgaben durchgeführt werden kann. 
Neue Interessenten werden gebeten, sich bei der Supervisorin anzumelden.

Grundlagen der psychoanalytischen Kulturtheorie

17. Deutungswerkstatt und Kultur-Werkstatt

Horst Brodbeck, Mahrokh Charlier, Željko Čunović

Zeit: Samstag, den 11.11.2017, 13-18 Uhr und Sonntag, den 12.11.2017,10-13 Uhr
Ort: SFI, Seminar 1-3 und FPI, Großer Seminarraum

Gemeinsame Veranstaltung der Kultur-Werkstatt im FPI und der Ethnopsychoanalytischen Deutungswerkstatt der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) zur Bedeutung von Kultur und kulturellen Unterschieden in psychoanalytischer Theorie und Behandlungspraxis.
Anmeldung per Email bitte bis 28.10.17 an sekretariat@fpi.de
Teilnahmegebühr für Gäste 35,- €.

Forschung und Evaluation in der Psychotherapie

18. Wissenschaftlicher Austausch am SFI (A.10)

Vera King, Patrick Meurs
Termine: i. d. R. Donnerstags, 11:30-13:00 Uhr 
Ort: Hörsaal 1. Stock

Der wissenschaftliche Austausch soll dazu dienen, in das der Psychoanalyse eigene Verständnis von Wissenschaft und in ihre spezifische Forschungsmethodologie einzuführen. Im Stile eines Kolloquiums sollen konkrete Forschungsprojekte (aus der interdisziplinären Grundlagenforschung und mit extraklinischem Forschungsdesign) vorgestellt werden. Zudem sind einige nationale wie internationale Gäste eingeladen. Sowohl interessierte Kandidaten und Kandidatinnen als auch Kolleginnen und Kollegen sind herzlich zu diesem wissenschaftlichen Austausch eingeladen. Die öffentlichen Termine und Themen finden Sie auf der Website des SFI.

Einführung in die Psychodiagnostik

19. Der Bericht an den Gutachter (A.4, A.5, A.9, A.10)

Soheila Kiani-Dorff

Zeit: Samstags, 10:00–14:00 Uhr
Termine: nach Vereinbarung
Ort: FPI

Das Seminar soll die Grundlagen für die Erstellung des Berichts an den Gutachter vermitteln und dabei auf formale und inhaltliche Gesichtspunkte eingehen: Aufbau des Berichts, Gestaltung der zentralen Bestandteile (Psychodynamik, Behandlungsplan), besondere Fallgestaltungen. Die mit den neuen Psychotherapie-Richtlinien einhergehenden Veränderungen werden dabei berücksichtigt.
Kontaktaufnahme bitte per E-Mail: kiani-dorff (at) t-online.de

Kasuistische Seminare

Die Teilnahme am Kasuistischen Seminar ist nach dem Vorkolloquium verpflichtend. 

20. Seminar zur Vorbereitung auf die hochfrequente Arbeit (B.1, B.2, B.3, B.5, B.6)

Meinhard Korte
Zeiten nach Vereinbarung 
Ort: Praxis Dr. Korte

Anmeldung per E-Mail bis eine Woche vor Semesterbeginn bei Meinhard Korte (E-Mail: Kontakt@praxis-dr-korte.de).
In diesem Seminar mit insgesamt ca. 3 Doppelstunden haben Kandidaten (und Teilnehmer kurz vor dem Vorkolloquium) die Möglichkeit, alle Fragen, die im Zusammenhang mit der Vorbereitung und dem Beginn der hochfrequenten Arbeit stehen, zu diskutieren: z. B. eigene Einstellung zum hochfrequenten Arbeiten; Auswahl von Patienten (Indikation und Kontraindikation) für hochfrequente Arbeit; Vorbereitung des Patienten auf diese Arbeit; Fragen der Vertragsgestaltung mit dem Patienten; Bedeutung der Ausbildungssituation für diese Arbeit; Fragen, die mit dem Supervisor geklärt werden sollten; etc.
Literaturempfehlung:
- Joachim E. Danckwardt, Ekkehard Gattig (1996): „Die Indikation zur hochfrequenten analytischen Psychotherapie in der vertragsärztlichen Versorgung“ Frommann-Holzboog Verlag.
- Roderich Hohage (2000): „Analytisch orientierte Psychotherapie in der Praxis: Diagnostik, Behandlungsplanung, Kassenanträge“ Schattauer Verlag.

21. Kasuistisches Seminar für Kandidaten des AFI und des FPI (B.1, B.2, B.3, B.5, B.6, B.7)

Angelika Staehle, Adelheid Staufenberg
Zeit: Mittwochs, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 25.10.2017
Ort: SFI, Seminar 3

In diesem kasuistischen Seminar können Fälle von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vorgestellt werden. Kandidaten des FPI haben die Möglichkeit, die Arbeit mit dem realen Kind und der Sprache der Kinderanalyse zu erfahren, in der das Handeln, das Rhythmisch-Sensorische im Spielen und Gestalten im Vordergrund stehen und versprachlicht werden müssen. Die Kandidaten des AFI erfahren das rekonstruierte Kind in der Erwachsenenanalyse und die Sprache der Erwachsenenanalyse, in der die Bedeutung der Worte, das Diskursive, mehr im Vordergrund stehen. Beide „Sprachen“ und Arten des „Spielens“ bereichern die analytische Arbeit mit allen Altersstufen. In Absprache mit den Teilnehmern möchten wir mindestens einen Termin für die Arbeit mit theoretischen Texten zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Erwachsenen- und Kinderanalyse verwenden.
Die Kandidaten des AFI können in diesem Seminar auch ihre große Kasuistik absolvieren.
Bitte melden Sie sich via Email bei beiden Dozentinnen an (a.staehle@t-online.de und heidistaufenberg@web.de)

22. Kasuistisches Seminar für Kandidaten des FPI (B.1, B.2, B.3, B.5, B.6, B.7)

Gertrud Reerink, Helga Wildberger

Zeit: Mittwochs, 20:15–21:45 Uhr
Ort: FPI, Kleiner Seminarraum (außer am 10.05.)
Schwerpunkt: Klein-Bion Behandlungskonzepte

23. Kasuistisches Hauptseminar (B.1, B.3, B.5)

Zeit: Donnerstags, 20:15–21:45 Uhr
Ort: N.N.
Zur Anmeldung bitte frühzeitig die Anmeldeformulare im Sekretariat anfordern.

Neue Entwicklungen in der Psychoanalyse

24. Zwischenleibliche Aspekte der Kommunikation – Einübung in Selbst- und Fremdwahrnehmung (B.1, B.2, B.3, B.5, B.6) (für Ausbildungsteilnehmer und -kandidaten am FPI und AFI)

Jörg Scharff
Zeit: nach Vereinbarung
Ort: FPI

Kommunikation im therapeutischen Raum ist immer auch eine zwischenleibliche. Das Verstehen der Vorgänge im analytischen Feld bedarf eines Sich-Einlassens auf deren leibliche Dimension und eines Erspürens der unmittelbaren sinnlichen Einwirkung aufeinander. Hier blickt der Analytiker nicht objektivierend auf das Geschehen, sondern lässt sich von ihm leiblich ergreifen.
In diesem Seminar soll die Selbst- und Fremdwahrnehmung geschult werden, zum einen hinsichtlich des musikalischen Aspekts der sprachlichen Äußerungen (Ton, Rhythmus, Artikulation, »Sound« usw.,) aber auch der »Sprache des Leibes« mit seiner Gestik, Mimik, dem Gesamt seiner Bewegungs-Aura.
"Man nimmt den Anderen wahr, indem man seine Eigenschaften durch die eigenen körperlichen Empfindungen erfährt...." (Ogden)
Literatur: Jörg M. Scharff (2010): Die leibliche Dimension in der Psychoanalyse. Brandes&Apsel.  S. 172-189.
Anmeldung per E-Mail bis eine Woche vor Semesterbeginn bei Dr. Jörg Scharff (E-Mail: joerg.scharff@dpv-mail.de).

Seminare in Hinblick auf die PTG-Prüfung

25. Aktuelle Anwendungen der Psychoanalyse in Mehrpersonen-Setting:  Psychodynamik in der Paar-. Familien- und Gruppentherapie (A.6)

Dr. Bernd Böttger
Gemeinsames Angebot von AFI und FPI
Zeit: 9.30–11.00/ 11.30-13.00/ 14.00-15.30 Uhr
Termine: Samstag 11. Nov und Sa 2. Dez 2017
Ort: Praxis Am Wendelsgarten 12, 60437 Frankfurt-Bonames (U2/U9 bis B-Mitte)

In dieser Veranstaltung soll ein Einblick in die Beziehungsdynamik von Familien, Paaren und Gruppen vermittelt werden. In Familien und Paaren entstehen unbewusste Übertragungen, Erwartungen und Beauftragungen, die zu Blockaden in der Beziehungsentwicklung führen. Anders als in der Einzeltherapie wird hier bei der Bearbeitung von ungelösten Konflikten und Traumata, die sich szenisch inszenieren, das Netzwerk der Beziehungen selbst therapeutisch einbezogen. Dies gilt auch für die in Stellvertretung neu inszenierte Familie in der gruppentherapeutischen Situation, in der das Beziehungsgeflecht, die "Matrix" verstanden und gedeutet wird. Die aus den verschiedenen Therapieformen kommenden Grundbegriffe wie Kollusion, Delegation oder Grundannahmen werden im Zusammenhang diskutiert. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Dynamik von Mehrpersonenbeziehungen zu entwickeln und einzubeziehen.

26. Verhaltenstherapie

Jörg Stenzel
Zeit: Samstags, 9:30-15:00 Uhr
Termine: 04. Nov, 9. Dez., 27. Jan und 17. Feb.
Ort: FPI, Großer Seminarraum

In den vier Veranstaltungen sollen den TeilnehmerInnen die allgemeinen Grundlagen der Verhaltenstherapie vermittelt werden (Theoretische Grundannahmen und das verhaltenstherapeutische „Weltbild“, Erklärungsmodelle zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Erkrankungen, wichtige Behandlungskonzepte und die bedeutendsten Behandlungstechniken). Hierfür wird der offizielle Gegenstandskatalog der Prüfungen zur Grundlage genommen. Neben der reinen Wissensvermittlung zur Prüfungsvorbereitung sollen die TeilnehmerInnen aber auch ein realitätsnahes und plastisches Bild davon erhalten, wie eine verhaltenstherapeutischen Behandlung abläuft und welche Möglichkeiten und Grenzen diese Behandlungsmethode hat.

Seminare, die in der TfP-Ausbildung angeboten werden und für DPV-Ausbildung offen sind

27. Geschichte der Psychoanalyse und Psychotherapie

Hans-Joachim Rothe
Zeit: Donnerstags 18:30-20:00 Uhr
Ort: SFI, Seminar 3

28. Psychopharmakologie

Stefan Koob
Zeit: Blockseminar am Samstag, den 11.11. und Samstag den 25.11.17, jeweils 9:00-13:00 Uhr
Ort: SFI, Seminar 3

Seminare, die vom AFI angeboten werden und für die DPV-Ausbildung offen sind

29. PTG-Arbeitsgruppe (B.1)

Sahar von Gellhorn
Zeit und Ort bei der Seminarleiterin nachfragen.

Seminar zur Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung nach dem PTG. Alle 11 Themengebiete werden anhand von Erläuterungen und Fragen zur Thematik bearbeitet werden. Der regelmäßige Besuch dieses Seminars wird den Kandidat/innen in fortgeschrittenem Ausbildungsstadium empfohlen. Für Kandidat/innen des Anna-Freud-Instituts und des FPI. Teilnahme nur mit Anmeldung bei der Dozentin per Email: sahar(at)vongellhorn.de

30. Gemeinsames und Trennendes - Analytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen – Ausbildung und Lehre an einem psychoanalytischen Institut und einem tiefenpsychologischen Institut. (A.9, B.4)

Gudrun Kallenbach
Zeit: Samstag, 20. Januar 2018. 10.00-14.00 Uhr
Ort: Seminar 1

Die beiden Verfahren der psychodynamischen Psychotherapie (analytisch und tiefenpsychologisch fundiert) wurden bis zu den1990er Jahren in der Regel in einer verklammerten Form an psychoanalytischen Instituten gelehrt. Der inhaltlichen Diskriminierung beider Therapieformen wurde bis dahin keine große Aufmerksamkeit geschenkt, vielmehr eher in Kategorien von Quantität (mehr oder weniger analytisch) gemessen.

Die nach dem Psychotherapeutengesetz entstandenen eigenständigen Lehrinstitute zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie verlangten nun eine deutlichere Positionierung. Interessierte Psychoanalytiker entwickelten schnell Konzepte, die von den neuen TP-Instituten aufgenommen und in die Lehre eingebunden wurden.

Unabhängig davon entwickelte sich in den neuen „TP-Instituten“ eine eigene Kultur, die den Ausbildungskandidaten/innen eine eigenständige, von den psychoanalytisch tätigen Kollegen/innen unabhängige Identität vermittelte und zusprach.

Die Weiterbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie an den psychoanalytischen Ausbildungsinstituten ist erst einige Jahre später installiert worden. Die Konzeptentwicklung für die tiefenpsychologische Ausbildung ist seitdem in einer stetigen Weiterentwicklung. Hierbei geht es um eine differenzierte Abgrenzung beider Bereiche in Instituten, in denen die Teilhabe der TP Kollegen/innen an den psychoanalytischen Seminaren oft gegeben ist, gleichzeitig nur wenige TP-Seminare angeboten werden.

Es wird der Versuch unternommen, Gemeinsames und Trennendes innerhalb der psychoanalytischen Institute zu beleuchten.

Seminare des DPG-Instiuts, die für die DPV-Ausbildung offen sind

31. Einführung in die analytische Psychosentherapie: Affektive Psychosen (A.2.3)

Hildegard Wollenweber
Veranstaltung der DPG, offen für Kandidaten des FPI
Termine: Freitag, 21.10. 10:00-13:15 Uhr
Ort: DPG-Institut, Mendelssohnstr. 49, 60325 Frankfurt

Im 2. Teil des Seminars befassen wir uns mit der Psychodynamik der schweren Depression (mayor depression), der manisch-depressiven Erkrankung, sowie der Manie. Menschen mit diesen Erkrankungen kommen oft spät und mit brüchiger Motivation in die Praxis, es besteht aber meist dringender Behandlungsbedarf.
Diagnostik und therapeutische Konzepte sollen erörtert werden. Bitte lesen Sie zur Einführung den Text von Mentzos.
Literatur:
Forum der Psychoanalytischen Psychosentherapie, Band 9, „Affektive Psychosen“
Kipp, J, Stolzenburg, H.-J.(1999): Stimmungsmodulation und die Psychodynamik der Manie, Psyche,54, 2000, 544- 566
Melle, T.(2016): Die Welt im Rücken, rowohlt, Berlin
Mentzos, S. (2009): Lehrbuch der Psychodynamik, V&R, 205- 217
Nissen, B. (2016): Melancholie und Zusammenbruch, Jahrb.Psychoanal.73, 123 -145

Weiterbildung am FPI

32. Weiterbildung Psychoanalytische Sozial- und Kulturtheorie (psa SuK) in der DPV

 „Die Reife eines Ichs oder einer Kultur ist am Maß der Anerkennung des Unbewussten zu erkennen“ (Hartmut Böhme)

Ursprünglich als Therapie körperlich-seelischer Erkrankungen konzipiert, entfaltet die Psychoanalyse ihren nachhaltigen Einfluss auch in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. In diesem Sinne richtet sich die Weiterbildung psaSuK an AkademikerInnen verschiedener Berufsgruppen, an PhilosophInnen, PädagogInnen, TheologInnen, SoziologInnen ebenso wie an JuristInnen, Kunst-, Kultur- und WirtschaftwissenschaftlerInnen. Gemeinsam ist all diesen unterschiedlichen Arbeitsfeldern, dass die psychoanalytische Methode mit ihrem Bezug zum Unbewussten dort einen fruchtbaren Anwendungsbereich finden könnte.
Weitere Informationen auf der Website des Instituts oder bei den Beauftragten Rotraut De Clerck und Ilka Quindeau.

Arbeitsgruppen am FPI

Sofern nicht anders angegeben:
• für Mitglieder des FPI sowie Teilnehmer und Kandidaten der psychoanalytischen Ausbildung offen.

33. Arbeitsgruppe zur Kulturtheorie, Religion und Psychoanalyse (A.1)

Organisation: Mahrokh Charlier 
Termine: Jeden letzten Montag des Monats um 20:30 Uhr
Anfragen zur Teilnahme und Ort bitte an Mahrokh Charlier (mahrokh.charlier@dpv-mail.de).

34. Arbeitsgruppe Psychoanalyse und Altern (A.5, B.3)

Cornelia Hühn, Christiane Schrader
Zeit: Mittwochs, 19:30 – 21:00 Uhr
Termine: 8. November. Weitere Termine 2018 nach Vereinbarung - Informationen über Cornelia Hühn
Ort: FPI, Kleiner Seminarraum

Offene Intervisionssitzungen zur psychoanalytischen Behandlung älterer Patientinnen in verschiedenen Settings. In dem Arbeitskreis stellen wir Behandlungen mit älteren PatientInnen in unterschiedlichen Settings vor und lesen gemeinsam Literatur zum Thema – mit gelegentlichen selbstreflexiven Bezügen zur Thematik des Alters und Alterns. Außerdem findet ein Austausch über und Informationen zu Tagungen zur Thematik statt.
Die Veranstaltung ist offen für Mitglieder und Kandidaten. Wir bitten um persönliche Anmeldung bis spätestens 14 Tage vor den Terminen bei Cornelia Hühn, Tel.: 069-70793254.

35. Analytisches Arbeiten in der niederfrequenten Langzeittherapie (A.9, B.3, B.5)

Christa Schlierf, Angelika Zoubek-Windaus
Fortlaufende Arbeitsgruppe mit 7 Terminen jährlich
Zeit: Dienstags, 20:15 – 21:45 Uhr
Termine: 19.9., 28.11.2017 und 16.01., 20.02. und 20.03.2018
Ort: FPI, Großer Seminarraum
Voranmeldung erforderlich

Zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit wird diese AG als halboffene Gruppe geführt. Anhand von Fallvorstellungen und Prozessverläufen sowie unter Einbeziehung von Literatur loten wir die Implikationen eines niederfrequenten Settings aus. Dabei werden die verschiedenen Settingvarianten hinsichtlich Frequenz und Position auch als Ausdruck eines jeweils spezifischen Handlungsdialogs verstanden.

36. Psychoanalyse als Sozialforschung: kulturelle und virtuelle Identitäten (A. 11)

Organisation: Michael Wolf und Adrian Gaertner
Termine: Dienstags, 20:15–21:45 Uhr 14-tägig, Beginn: 24.10.2017
Ort: Praxis Michael Wolf
Bitte bei Michael Wolf anmelden (drmichaelwolf@gmx.de).

Psychoanalysen und Psychotherapien generieren in ihrer laufenden Praxis fortwährend Daten, die wir in dieser Arbeitsgruppe, fokussiert auf das Thema der kulturellen und virtuellen Identitäten, sammeln und auswerten wollen.  Teilnahme: alle Kolleginnen und Kollegen aus PSA und TP, gerne auch solche, die noch in Ausbildung sind.

37. Lacan Seminar mit Raymond Borens (A.2)

Zeit: Samstags, 9.30 – 13.30 Uhr
Termine: 23.09., 28.10., 18.11., 16.12.2017, 20.01., 24.02., 10.03., 14.04., 22.09., 27.10., 10.11., 08.12.2018
Ort: FPI, Großer Seminarraum

Fortlaufende Arbeitsgruppe mit ca. 8 Terminen jährlich für Mitglieder und Kandidaten der Psychoanalytischen Institute sowie Gäste. Im Seminar werden Texte von Jacques Lacan gelesen und diskutiert. Zur klinischen Vertiefung können eigene Behandlungen supervidiert werden. Für Neueinsteiger sind Grundkenntnisse hilfreich, da das Seminar schon länger besteht.
Die anfallenden Seminarkosten teilen sich die Teilnehmer. Anmeldung bei Andreas Pfeiffer, E-Mail: dipl.psych.a.pfeiffer@freenet.de

38. Fortlaufende Arbeitsgruppe mit Raymond Borens (A.2)

Zeit: Freitags 17.00 – 20.00 Uhr
Termine: 22.09., 27.10., 17.11., 15.12.2017, 19.01., 23.02., 11.03., 15.04., 23.09., 28.10., 11.11., 09.12.2018
Ort: FPI, Kleiner Seminarraum

Über die Lektüre von  Jacques Lacan (und vereinzelt auch anderer 'benachbarter' Texte) und mit Hilfe der theoretischen Erläuterungen Raymond Borens wollen wir uns einen Zugang zur Theorie Jacques Lacans erarbeiten und aufeinander aufbauend weiterführen. Es besteht zudem das Angebot von Herrn Borens, zusätzlich im Rahmen einer Fallsupervision die klinischen Implikationen der lacanianischen Theorie kennenzulernen.
Die Gruppe besteht schon seit einigen Jahren und versteht sich als fortlaufende Arbeitsgruppe. Neue Teilnehmer sollten daher Interesse an einer langfristigen Mitarbeit haben.
Die anfallenden Seminarkosten teilen sich die Teilnehmer. Kontakt bitte über Martina Moog-Jahn, Tel. 069/561243 oder m.moog-jahn@hotmail.de 

39. Arbeitsgruppe Paartherapie (A.9, B.3, B.5)

einmal im Monat
Ort: nicht am FPI
Anfragen zur Teilnahme bitte an Christine Colditz, 069-145 823, E-Mail: christine.colditz@gmx.de

Die Arbeitsgruppe besteht seit 10 Jahren und hat, vor dem Hintergrund unserer analytischen und/oder tiefenpsychologisch fundierten Grundausbildungen, zur Erweiterung und Vertiefung unserer Erfahrungen beigetragen. Durch unterschiedliche Zusatzausbildungen der Mitglieder (paar-, familien-, sexualtherapeutisch und gruppenanalytisch) wird unsere Arbeit zusätzlich bereichert.
Die Gruppe trifft sich einmal monatlich und arbeitet teils als Intervisionsgruppe, teils mit Input aus der Literatur.

Lehrveranstaltungen für die separate Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie

 

Ambulanzkonferenz

Rosalba Maccarrone Erhardt (Leitung), Hartmut Müller (Ko)
Verpflichtend ab der Zulassung zur Patientenbehandlung
Donnerstags 13:30–15:00 Uhr, außer in den hessischen Schulferien
Ort: FPI, GSR

1. Ausbildungssemester (Kurs VI)

1. Balintgruppe (14 DS)

Matthias Elzer
Dienstags, wöchentlich, 20:15–21:45 Uhr
Termine: 24.10.17 bis 20.02.2018
Ort: SFI, Seminar 3

2. Psychiatrische Krankheitslehre (11 DS)

Hartmut Müller
Mittwochs, wöchentlich, 18:30–20:00 Uhr
Termine: 25.10.17 bis 24.01.2018
Ort: FPI, Großer Seminarraum

3. Allgemeine Psychoanalytische Krankheitslehre (14 DS)

Ingeborg Goebel-Ahnert, Christa Sturmfels, Ricarda Wurtz, Ehrhard Mohr
Mittwochs, wöchentlich, 20:15–21:45 Uhr
Termine: 25.10.17 bis 24.01.2018
Ort: FPI, Großer Seminarraum

4. Fokalwerkstatt (14 DS)

Klaus Kocher
Donnerstags, wöchentlich, 18:30-20:15 Uhr
Termine: 26.10.17 bis 08.03.2018
Ort: FPI, Großer Seminarraum

5. Psychopharmkologie (4 DS)

Stefan Koob
Blockseminar am Samstag, den 11.11. und Samstag, den 25.11.17, 9:00-13:00 Uhr
Ort: SFI, Seminar 3

5. Ausbildungssemester (Kurs V)

1. Krisenintervention (7 DS)

Pierre Frevert
Dienstags, wöchentlich, 18:30–20:15 Uhr
Termine: 24.10.17 bis 12.12.2018
(31.10. veranstaltungsfrei)
Ort: FPI, Großer Seminarraum

2. Kasuistisches Seminar mit Behandlungsfällen (14 DS)

Mahrokh Charlier
Mittwochs, wöchentlich, 18:30–20:00 Uhr
Termine: 25.10.17 bis 14.02.2018
Ort: SFI, Seminar 1 (außer 22.11., SFI, Seminar 4)

3. Geschichte der Psychoanalyse und Psychotherapie (7 DS)

Hans-Joachim Rothe
Donnerstags, wöchentlich, 18:30-20:15 Uhr
Termine: 07.12.17 bis 08.02.2018
Ort: SFI, Seminar 3

4. Entwicklungsdynamik und Behandlungstechnik Kinder und Jugendliche(5 DS)

Christine Kessler, Silke Gücker-Pons
Donnerstags, wöchentlich, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 02.11. bis 07.12.2018
Ort: FPI, Großer Seminarraum

5. Behandlungsverfahren bei Paaren, Familien und Gruppen (3 DS)

Christine Colditz, Ilse Weber-Dehe 
Blockseminar am Samstag, 03.02.18, 9:00-14:30 Uhr
Ort: Praxis Weber-Dehe, Luisenstr. 70, 63067 Offenbach

6. Psychische Entwicklung und Behandlungstechniken bei Älteren (5 DS))

Christiane Schrader
Blockseminar am Samstag, den 10.2. und Samstag den 24.2.18, 10:00-14:30 Uhr
Ort: 10.2.18 FPI, Großer Seminarraum; 24.2.18, SFI, Seminar 1

Seminare offen für alle TfP-Ausbildungskurse

Kasuistisches Seminar für TfP-Ausbildungsteilnehmer_innen nach Abschluss des Curriculums und für postgraduierte assoziierte Mitglieder des FPI (14-tägig)

Christa Sturmfels
Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben. 

Deutungswerkstatt und Kultur-Werkstatt

Horst Brodbeck, Mahrokh Charlier, Željko Čunović
Samstag, den 11.11.2017, 13-18 Uhr und Sonntag, den 12.11.2017,10-13 Uhr
Ort: SFI, Seminar 1-3 und FPI, Großer Seminarraum
Anmeldung per Email bitte bis 28.10.17 an sekretariat@fpi.de

Fokalkonferenz

Angelika Zoubek-Windaus
Donnerstags, 11:15–12:45 Uhr, fortlaufend
Ort: FPI, Kleiner Seminarraum
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung)

Supervision der klinischen Arbeit mit geflüchteten Patientinnen und Patienten

Britta Heberle
Mittwochs vierwöchentlich, 10:30-12:00 Uhr, ganzjährig, ausgenommen hessische Schulferien
Termine für 2017: 13.09., 08.11., 06.12.2017, 31.01.2018
Neue Interessenten werden gebeten, sich bei der Supervisorin anzumelden.
Ort: FPI, Großer Seminarraum
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung)

Einführung in die Psychodynamik und Therapie der Psychosen XXVI: Angehörige in der Therapie der Psychosen 

Ulrich Ertel, Ulrike Spengler, Hildegard Wollenweber
Freitag, 8.12.2017 und 19.1.2018, 20:15-22:00 Uhr
Ort: SFI, Großer Seminarraum, 2.Stock
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung)

Entwicklung der psychoanalytischen Methode

Ludger van Gisteren
Donnerstags, 14-tägig, 20:15-21:45 Uhr
Termine: 02.11., 23.11., 30.11., 14.12.2017 und 25.01., 08.02.2018
Ort: FPI, Kleiner Seminarraum
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung)

Freud's Konzept der Nachträglichkeit und seine Relevanz für unsere Konzeption von Trauma

Ruth Schäfer
Samstag, 03.02.2018, 9:30-13:00 Uhr
Ort: FPI, Kleiner Seminarraum
(Genauere Informationen siehe im Programm der DPV-Ausbildung)

 

Informationen zum Frankfurter Psychoanalytischen Institut

Sekretariat

Telefonische Sprechzeiten der Sekretärinnen des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts: 
Montag, Donnerstag und Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 069/ 17 46 29

Telefonische Sprechzeit der Sekretärin für Abrechnung sowie Angelegenheiten der psychoanalytischen Ausbildung, Frau Monika Stegmayer: 
Montag von 10.00 bis 12.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 069/ 17 46 28

Telefonische Sprechzeit der Sekretärin für Veranstaltungen sowie Angelegenheiten der TFP-Ausbildung, Frau Lenore Hinkel: 
Dienstag und Donnerstag von 15.00 bis 17.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 069/ 17 46 28

Informationen über Ausbildungsfragen

Im Sekretariat ist die jeweils aktuelle Fassung der Informationsbroschüre des FPI erhältlich.
Interessenten für die psychoanalytische Ausbildung können ein informelles Informationsgespräch mit einem Psychoanalytiker oder einer Psychoanalytikerin des Instituts führen. Ansprechpartner ist für die Leitung des Örtlichen Ausbildungsausschusses (ÖAA) Dr. med. Thomas Charlier.
Teilnehmer und Kandidaten des Instituts haben ebenfalls jederzeit die Möglichkeit zu einem Gespräch mit der Leitung des ÖAA; 
Ansprechpartner ist Dr. med. Thomas Charlier.

Informationen zur Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) unter
www.dpv-psa.de

Bewerbungen für die psychoanalytische Ausbildung sind zu richten an die Leitung des Zulassungsausschusses am Frankfurter Psychoanalytischen Institut. Bewerbungsunterlagen für die Zulassung sind im Sekretariat anzufordern.

Informationen für Hörer und Gasthörer

Semestergebühren für Teilnehmer und Kandidaten

a) Die einmalige Einschreibegebühr beträgt nach erfolgter Zulassung zur Weiterbildung 26,00 Euro

b) Die Semestergebühr beträgt:

für Ausbildungsteilnehmer 240,00 Euro 
für Ausbildungskandidaten 280,00 Euro

c) Semestergebühren bei Beendigung der Weiterbildung mit dem Kolloquium im Semester: Fällt der Termin in die erste Hälfte des Semesters, wird die Hälfte der Semestergebühr erhoben. Liegt der Termin in der zweiten Hälfte, ist die gesamte Semestergebühr zu bezahlen.

d) Beurlaubungen bedürfen der Zustimmung des Ausbildungsausschusses. Gebührenbefreiung ist nur möglich, wenn die genehmigten Anträge vor Semesterbeginn vorliegen.

Seit 1996 wird die Semestergebühr nach einem Beschluss der Mitgliederversammlung nur noch per Bankeinzug erhoben. Falls noch keine Einzugsermächtigung vorliegt, geben Sie diese bitte vor Semesterbeginn im Sekretariat ab.
Das Belegen erfolgt durch Eintragung in die Teilnehmerliste, die zu Beginn der Veranstaltung in Umlauf gegeben wird. Bitte lassen Sie Ihre Teilnahme an den Veranstaltungen im Studienbuch testieren. Für manche Seminare ist außerdem eine vorherige Anmeldung beim Seminarleiter erforderlich.

Hinweise für Gasthörer des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts

Voraussetzung für die Zulassung als Gasthörer zu Veranstaltungen ist die Zustimmung des betreffenden Dozenten. Zu kasuistischen Seminaren sind Gasthörer grundsätzlich nicht zugelassen. Das Belegen erfolgt über das Sekretariat des Instituts.

Semestergebühren für Gasthörer
Einschreibegebühr 10,00 Euro

Semestergebühren:
bei einer wöchentlichen Doppelstunde 90,00 Euro
einer vierzehntägigen Doppelstunde 50,00 Euro
einer wöchentlichen Einzelstunde 50,00 Euro
einer vierzehntägigen Einzelstunde 25,00 Euro

Adressen der Institute und ihrer Ambulanzen

Frankfurter Psychoanalytisches Institut

Myliusstr. 20, 2. OG, 60323 Frankfurt
Tel.: 069/17 46 29 
Fax: 069/17 46 59
E-Mail: sekretariat (at) fpi.de
Die psychotherapeutische Ambulanz am Frankfurter Psychoanalytischen Institut ist über das Sekretariat unter der Telefonnummer 069/17 46 29 erreichbar. Erstgespräche und Beratungen sind auf Anfrage auch in anderen Sprachen möglich.
Sprechzeiten: Montag, Donnerstag und Freitag: 10-12 Uhr

Anna-Freud-Institut 

Myliusstr. 20, EG, 60323 Frankfurt
Tel.: (069) 72 14 45 
Fax: (069) 97 202 588 
E-Mail: sekretariat (at) anna-freud-institut.de
Webseite: www.anna-freud-institut.de

Die psychotherapeutische Ambulanz am Anna-Freud-Institut in Hessen e.V. ist über das Sekretariat unter der Telefonnummer 069/72 14 45 zu folgenden Zeiten erreichbar:
Montag, Dienstag, Donnerstag: 10-13 Uhr; Mittwoch 14-17 Uhr

Sigmund-Freud-Insitut

Myliusstr. 20, EG, 60323 Frankfurt  
Tel.: 069/971204-0
Fax: 069/971204-4
E-Mail: post (at) sigmund-freud-institut.de
Webseite: www.sigmund-freud-institut.de

Die psychotherapeutische Ambulanz am Sigmund-Freud-Institut ist über das Sekretariat unter der Telefonnummer 069/798-25511 erreichbar.
Sprechzeit: Dienstag und Mittwoch 11-13 Uhr

Mainzer Psychoanalytisches Institut MPI

Martin-Luther-Straße 47, 55131 Mainz 
Tel.: 06131/50 17 38 
Fax: 06131/50 17 40
E-Mail: info@mpi-mainz.de
Webseite: mpi.dpv-psa.de

Institut für Psychoanalyse der DPG Frankfurt/Main e.V.

Mendelssohnstr. 49
60325 Frankfurt/Main
Tel.: 069/747090
Fax: 069/97589200
E-Mail: institut (at) dpg-frankfurt.de
Webseite: www.dpg-frankfurt.de

Termine
Psychoanalytische Ausbildung

Wintersemester 2017/18

Beginn der Veranstaltungen: 
Montag, 23. Oktober 2017

Ende der Veranstaltungen: 
Sonntag, 11. Februar 2018

DPV-Tagung 
22. bis 25. November 2017

Winterferien
23.12.2017 bis 12.01.2018

Vollversammlung der Teilnehmer und Kandidaten
Der Termin im Wintersemester steht noch nicht fest, wird per Mail mitgeteilt

Treffen der Kandidaten mit Vertretern des öAA
Der Termin im Wintersemester steht noch nicht fest, wird per Mail mitgeteilt

Termine
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Wintersemester 2017/18

Beginn der Veranstaltungen: 
Montag, 23. Oktober 2017

Ende der Veranstaltungen: 
Freitag, 02. März 2017

Semestereinführungsbesprechung für Kurs VI: 
Montag, 23. Oktober 2017, 
20:15 Uhr, GSR

Semesterabschlussbesprechung: 
Montag, 26. Februar 2018, 
20:15 Uhr, GSR

Winterferien: 
23.12.2017 bis 12.01.2018