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Lehrveranstaltungen des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts zur DPV-Ausbildung Wintersemester 2009/2010
Beginn der Veranstaltungen: Montag, 26. Oktober 2009
Ende der Veranstaltungen: Freitag, 12. Februar 2010
Vorlesungsfreie Zeit: 19. bis 21. November 2009 (DPV-Tagung), 21. Dezember 2009 bis 10. Januar 2010
Vollversammlung der Teilnehmer und Kandidaten im FPI Hörsaal:
Montag, 1.Februar 2010, 20.15 Uhr
Semesterabschlussbesprechung:
Montag, 9. Februar 2010, 20.15 Uhr im FPI Hörsaal
LEHRVERANSTALTUNGEN
Hinweise:
Bei Interesse an einem Seminar empfiehlt sich eine frühzeitige
Anmeldung beim Dozenten.
Interessierte Mitglieder sind bei den Veranstaltungen
in Absprache mit den Dozenten willkommen.
Bestimmte Veranstaltungen des Instituts
für Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie
werden für die Aus- und Weiterbildung am Frankfurter
Psychoanalytischen Institut anerkannt.
Im Rahmen der Kooperation mit dem Mainzer
Psychoanalytischen Institut können nach Rücksprache
mit den jeweiligen Dozenten auch dort Seminare besucht
werden. Ebenso können Teilnehmer und Kandidaten
des Mainzer Instituts an Seminaren des Frankfurter Psychoanalytischen
Instituts teilnehmen. Interessenten besorgen sich bitte die jeweiligen Vorlesungsverzeichnisse.
Auch mit dem Institut für Psychoanalyse der Deutschen
Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) besteht eine Kooperation
in einzelnen Seminaren.
Wir machen darauf aufmerksam machen, dass PTG - Pflichtseminare
unter Leitung von Gastdozenten aus Kostengründen
nicht jedes Jahr angeboten werden. Von daher ist es
wichtig, frühzeitig zu planen und die jeweiligen
Angebote rechtzeitig wahrzunehmen.
Die in Klammern gesetzten Ziffern beim Titel der
Veranstaltungen beziehen sich auf die Anforderungen
des Psychotherapeutengesetzes.
DIE AMBULANZEN
1. AMBULANZKONFERENZ DES FRANKFURTER PSYCHOANALYTISCHEN
INSTITUTS
Britta Heberle
Mittwoch, 13.00 - 14.30 Uhr, FPI, Hörsaal
fortlaufend
Für FPI - Mitglieder sowie Ausbildungskandidaten
und Ausbildungsteilnehmer. Teilnehmer und Kandidaten
sollen ihre Erstinterviews für das Interviewseminar
bzw. für ihre Ausbildungsbehandlungen in der Ambulanz
des FPI durchführen und in der wöchentlichen
Konferenz vorstellen. Darüber hinaus können
Kandidaten auch in der Ambulanz mitarbeiten, um weitere
klinische Erfahrung zu sammeln. In der Ambulanzkonferenz
werden klinische Befunde des jeweiligen Falls zusammengetragen
und im Hinblick auf die psychoanalytische Diagnostik
und Indikationsstellung eingehend diskutiert. Um Anmeldung
bei der Seminarleiterin wird gebeten.
2. AMBULANZKONFERENZ DES SIGMUND-FREUD-INSTITUTS
Lothar Bayer, Heinrich Deserno
Freitag, 8:15-10:00 Uhr, SFI, Raum 214
fortlaufend
Ausbildungsteilnehmer und Kandidaten können zusätzlich
in der Ambulanz des Sigmund-Freud-Instituts Erstinterviews
durchführen und diese in der wöchentlich stattfindenden
Ambulanzkonferenz vorstellen. In der Konferenz werden
ausgewählte Fälle hinsichtlich der Psychodynamik,
Diagnostik und Behandlungsindikation sowie Fragen der
Interviewtechnik ausführlich diskutiert. Es besteht
die Möglichkeit, die Interviews im Videolabor durchzuführen. Die Teilnahme an der Konferenz ist obligatorisch und sollte mindestens drei Monate betragen, um mit der Arbeit in der Ambulanz vertraut zu werden.
ZUR PSYCHOANALYTISCHEN AUS- UND WEITERBILDUNG
3. PSYCHOANALYTISCHES INTERVIEWPRAKTIKUM FÜR TEILNEHMER/INNEN (A.4, B.1)
Rotraut DeClerck, Christa Schlierf, N.N.
Ort und Zeit nach Vereinbarung mit den Dozenten
GRUNDLAGEN DER PSYCHOANALYTISCHEN THEORIE
4. LACAN FÜR INTERESSIERTE EINSTEIGER (A.1)
Raymond Borens
Termine: 30.10., 4.12.2009 (Hörsaal, FPI), 22.1., 5.3., 23.4., 28.5., 24.9.2010 (Seminarraum, FPI) jeweils freitags, 17.00 - 21.00 Uhr
Die anfallende Seminargebühr für Herrn Borens wird sich auf ca. 50 Euro pro Teilnehmer und Termin belaufen, abhängig von der Anzahl der Seminarteilnehmer.
Anmeldungen bitte unter Mail: martinamoog@mac.com oder Tel. 069/ 17 50 94 88
Über die Lektüre von Lacan und Freud, sowie mit Hilfe theoretischer Erläuterungen von Herrn Borens wollen wir einen Zugang zur Theorie Lacans erarbeiten, der dann fortlaufend, aufeinander aufbauend weitergeführt wird. Da das Seminar jetzt neu und grundlegend beginnt, dürfte es besonders für bisher theoretisch noch nicht allzu vertiefte, aber an Lacan "Schon-Immer-Interessierte" geeignet sein.
5. DIE BEDEUTUNG DES VATERS, TEIL 2 (A.1, B1) und (A.2.1)
Hans-Geert Metzger
Montags, 20.15, 14-14-tägig Termine: 9.11., 23.11. und 7.12.2009 sowie 25.1. und 8.2.2010
Ort: SFI-Seminarraum 214
Für Teilnehmer und Kandidaten Die im letzten Semester begonnene Erarbeitung der Bedeutung des Vaters für die Entwicklung des Kindes wird weiterentwickelt. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der geschlechtsspezifi schen Psychodynamik der
Vater-Tochter und Vater-Sohn-Beziehungen. Das Seminar ist offen für neue Teilnehmer.
PSYCHOANALYTISCHE ENTWICKLUNGSLEHRE
6. SÄUGLINGSBEOBACHTUNGSSEMINAR ZUR PSYCHOLOGIE
DES ERSTEN LEBENSJAHRES (A.1, B.8)
Patricia Szogas-Fritsch
Montags, 18.15-19.45 Uhr, wöchentlich fortlaufend
Ort: Bibliothek, Raum 216 (Kinderinstitut)
Teilnahme für Zugelassene beider Institute nach persönlicher Anmeldung bei der Dozentin.
Die TeilnehmerInnen beobachten ein Baby vom Zeitpunkt kurz nach der Geburt bis Ende des ersten Lebensjahres in seinem natürlichen bzw. familiären Umfeld. Die protokollierten Beobachtungen werden
in der geschlossenen Seminargruppe gemeinsam reflektiert.
Seminarbeginn im WS 09/10 wird mit der Gruppe vereinbart.
7. PSYCHOANALYTISCHE ENTWICKLUNGSLEHRE TEIL II (A.1,A.5,B.1)
ANALE PHASE
Iris Nikulka (IaKJP), Ilka Quindeau (FPI), Patricia Szogas (IaKJP)
Termine: 27.10., 3.11., 10.11., dienstags 20.15 Uhr und Block I Samstag, den 28.11.2009 10.00-15.00 Uhr (Fr. Quindeau) 1.12., 8.12., 15.12., dienstags 20.15 Uhr und Block II Samstag, den 16.01.2010 10.00-15.00 Uhr (Fr. Nikulka)
Ort: SFI, Seminarraum 214 Diese Veranstaltung ist der 2. Teil von insgesamt 4 Seminaren zur psychoanalytischen Entwicklungslehre. Es wird fortgesetzt mit der analen Phase, hierzu werden grundlegende Texte von Psychoanalytikern verschiedener Richtungen gelesen und diskutiert. Für alle Teilnehmenden liegt im Mitarbeiterzimmer des Kinderinstituts eine Literaturliste für die Verteilung der Referate aus, in die Sie sich bitte eintragen.
SPEZIELLE KRANKHEITSLEHRE
8. SPEZIELLE KRANKHEITSLEHRE I (A.2.1)
Christine Colditz, Viola Hesse-Zimny, Beate Lorke, Alois Münch, Ruth Schäfer
Donnerstags, 20.15-21.45 Uhr
Beginn: 29. Oktober 2009
Ort: FPI, Hörsaal
Im dritten Teil des dreisemestrigen Seminars zur psychoanalytischen Krankheitslehre werden Grundlagen vermittelt über die Krankheitsbilder der "frühen Störungen", der Persönlichkeitsstörungen, der Psychosen sowie der Perversionen, Sucht und Essstörungen. Ausgehend von Freuds Schriften werden wir anhand neuerer Literatur das gegenwärtige Verständnis dieser Krankheitsbilder erarbeiten.
9. NARZISS und ÖDIPUS: ZU THEORIE UND KLINIK DES KASTRATIONSKOMPLEXES (A.2, A.5)
Hanna Gekle
Termin: 14.11.2009, 9.00-17.15 Uhr
Ort: FPI,Hörsaal
Interessenten mögen sich in die Liste für Referate eintragen, die vor dem Sekretariat des FPI aushängt.
Literatur: André Green, Der Kastrationskomplex
Im Zentrum dieses Kompaktseminars soll die Bedeutung des (narzisstischen) Ödipuskomplexes stehen:
in der Freudschen Fassung opfert das ödipale (männliche) Kind aus Angst vor der Strafe der Kastration, seine libidinösen Wünsche und rettet so seine narzisstische Integrität. Das Ich siegt über die Triebe und erzwingt die Anerkennung der unüberwindbaren Realität.
10. MÄNNLICHE HYSTERIE ODER HYSTERISCHE MÄNNER (A2.1, B.6)
Erwin Sturm
Termine: Dienstag, 10.11. (Vorbesprechung), 8.12.2009, sowie 19.1., 2.2.2010, jeweils 20.30–22.00 Uhr (ein Samstag-Termin mit 4 oder 6 Std. wäre bei Bedarf zusätzlich möglich)
Ort: FPI,Hörsaal
Hysterie, als DIE Neurose schlechthin neigt dazu sich zu wandeln und zu verflüchtigen - sich nicht festhalten zu lassen. Aus den Diagnosesystemen ist sie weitgehend verschwunden. Gilt das schon für die Hysterika - dann umso mehr für den Hysteriker, der sich gut hinter anderen Diagnosen zu verbergen versteht, darin das Hysterische schon durchscheinen lassend. Das hat neben der erwähnten Schwierigkeit beim Festhalten an der Diagnose vermutlich auch seine Ursache in den Schwierigkeiten bei der Behandlung.
In diesem Seminar soll neben vielfältigen aber abzukürzenden Definitionsversuchen spezifisch männlichen Formen der hysterischen Konfliktverarbeitung nachgegangen werden, anhand von Literatur, klinischem Material, evtl. einem Film... Abgrenzung und Überschneidungen zu Narzissmus- und Borderlinekonzepten sollten zumindest gestreift werden. Die Literatur wird in einer Vorbesprechung bekannt gegeben.
SPEZIELLE KRANKHEITSLEHRE II
11. EINFÜHRUNG IN DIE PSYCHODYNAMIK UND THERAPIE DER PSYCHOSEN X (A.2.3, B.6)
Gemeinsame Veranstaltung des FPI und des Instituts der DPG
Ulrich Ertel, Alois Münch, Elisabeth Troje, Hildegard Wollenweber
Im Gedenken an Franziska Lorenz-Franzen, die das Seminar mit uns gegründet hat.
Termine: 27.11.2009 und 15.1.2010, 20.15-21.45 Uhr, 2 Doppelstunden.
Ort: Im Wintersemester 2009/2010 finden die Seminare im Institut der DPG, Mendelssohnstr. 49, Frankfurt statt.
Das Seminar (10.Teil) steht allen Ausbildungsteilnehmern, Kandidaten und interessierten Mitgliedern des FPI, des Instituts für Psychoanalyse der DPG Frankfurt und des IAKJP offen, auch wenn sie an den vorangegangenen Seminaren nicht teilgenommen haben.
Teil X hat zum Thema: Stationäre und ambulante Behandlung psychotischer Patienten.
Freitag , 27.11.2009, 20.15-21.45 Uhr, DPG Vortrag von Daniela Saalwächter: "Ulrich Mosers Beitrag zum Verständnis des Wahns " Moderation: Norbert Matejek Literatur: Ulrich Moser (2008): Traum, Wahn und Mikrowelten. Affektregulierung in Neurose und Psychose und die Generierung von Bildern. Frankfurt. Brandes & Apsel.
THEORIEN DES THERAPEUTISCHEN PROZESSES UND DER
PSYCHOANALYTISCHEN BEHANDLUNGSTECHNIKEN
12. HOCHFREQUENTES PSYCHOANALYTISCHES ARBEITEN - MOTIVE DES ANALYTIKERS UND MOTIVATION DES PATIENTEN (B.1.2.3)
Meinhard Korte
Termine: Zwei Doppelstunden am Samstag, 5.12.2009, 9.30 - 11.00 Uhr und 11.15 - 12.45 Uhr
Teilnehmerzahl: max. 10, Anmeldung bei Dr. Korte bis 13.11.2009 möglich
Ort: Praxis Dr. Korte
Vorbereitung: Teilnehmer können eigene Kasuistiken vorbereiten und mitbringen; Literaturhinweise und weitere Informationen werden nach Anmeldung verschickt. Es ist das 4. Seminar in dieser Reihe, das auch denjenigen offen steht, die bisher noch an keinem dieser Seminare teilgenommen haben. Wir gehen der Frage nach, warum es für viele Kolleginnen und Kollegen so schwierig ist, hochfrequente psychoanalytische Behandlungen zu vereinbaren. Dabei geht es sowohl um unsere Motive als Psychoanalytiker als auch um die Frage, in welcher Weise Patienten in guter Weise für eine hochfrequente psychoanalytische Arbeit zu motivieren sind. Unsere Vorstellung ist, dass die Einstellung des Analytikers bezüglich der Wirkung hochfrequenten Arbeitens bewusst und unbewusst die Motivation des Patienten sehr beeinfl usst und deshalb reflektiert werden muss. Konkrete Fragen der sich aus dieser Reflektion ergebenden Gestaltung des Rahmens für den Kontakt mit den Patienten - vom Erstgespräch bis hin zum Setting einer psychoanalytischenBehandlung sind ebenfalls Thema.
SPEZIELLE BEHANDLUNGSKONZEPTE
13. TIEFENPSYCHOLOGISCH FUNDIERTE PSYCHOTHERAPIE ALS
ANALYTISCHES VERFAHREN (A.9, B.3, B.5)
Susanne Döll-Hentschker / Angelika
Zoubek-Windaus
Fortlaufende Arbeitsgruppe mit 6 Terminen jährlich
Dienstag, 20.15 - 21.45 Uhr, FPI, Seminarraum
Termin: 17.11.2009, weitere Termine auf Anfrage
Voranmeldung erforderlich.
In dieser halboffenen Gruppe loten wir die Implikationen eines niederfrequenten Settings aus.
EINFÜHRUNG IN DIE PSYCHODIAGNOSTIK
14. EINFÜHRUNG IN TESTVERFAHREN ZUR DIAGNOSTIK UND DIFFERENTIALDIAGNOSTIK PSYCHISCHER STÖRUNGEN (A.4)
Carl Colditz
Termine: 12.1.,19.1., 2.2.2010, 20.15-21.45 Uhr
Ort: FPI, Seminarraum
Das Seminar will mit einer Auswahl projektiver Testverfahren, die in der psychoanalytischen Diagnostik gebräuchlich sind, vertraut machen. Neben den theoretischen Grundlagen und der praktischen Anwendung soll vor allem anhand von Testprotokollen, die auch von den Studierenden eingebracht werden können, das diagnostische Schließen auf psychoneurotische und psychosomatische Störungsbilder gelernt und geübt werden. Zusätzlich soll über die theoretische und praktische Darstellung eines Leistungstests (Intelligenztests) gezeigt werden, wie beide Verfahren zur gegenseitigen Ergänzung verwendet werden können.
EINFÜHRUNG IN DIE PSYCHIATRIE
15. FÜR AUSBILDUNGSTEILNEHMER IM PSYCHIATRISCHEN JAHR (A.2.3) PRAXISBEGLEITUNG
Elisabeth Troje
Interessierte Teilnehmer setzen sich bitte telefonisch mit der Dozentin in Verbindung (Tel. 069/ 70 33 47)
E-mail: E.Troje@dpv-mail.de
Das Seminar soll die Möglichkeit eröffnen, die Eindrücke und Erfahrungen dieses praktischen Ausbildungsabschnitts aus einer psychoanalytischen Haltung heraus zu reflektieren.
EINFÜHRUNG IN DIE LERNTHEORIE, INDIKATION UND METHODIK DER VERHALTENSTHERAPIE
16. VERHALTENSTHERAPIE (A.9)
Thomas Müller
Termine: Samstag, 6.3. und Samstag, 20.3.2010
Zeit: Uhrzeiten werden rechtzeitig im Institut der DPG bekannt gegeben
Ort: Institut der DPG
Das Seminar steht allen Ausbildungsteilnehmern und Kandidaten des FPI, des DPG-Instituts und des
IaKJP offen.
FORSCHUNG UND EVALUATION IN DER PSYCHOTHERAPIE
17. FORSCHUNGSKOLLOQUIUM VON SFI UND FPI (A.3)
Marianne Leuzinger-Bohleber / Heinrich Deserno
Ort und Termine werden noch jeweils bekannt gegeben.
Das Kolloquium soll dazu dienen, in das der Psychoanalyse eigene Verständnis von wissenschaftlicher Wahrheit und in ihre spezifische Forschungsmethodologie einzuführen. Statt eines Literaturseminars sollen im Stile eines Kolloquiums konkrete Forschungsprojekte (aus der interdisziplinären Grundlagenforschung und mit extraklinischem Forschungsdesign) vorgestellt werden.
Im Wintersemester 2010 finden die Festveranstaltungen zum 50. Jubiläum des SFI statt. In diesem Zusammenhang findet eine Ringvorlesung an der JWG-Unversität statt, an der die laufenden Forschungsarbeiten am SFI vorgestellt und diskutiert werden. Zudem sind einige internationale Gäste eingeladen. Interessierte Kandidaten und Kandidatinnen als auch Kolleginnen und Kollegen sind herzlich zu diesem wissenschaftlichen Austausch eingeladen. Die Themen der Ringvorlesung stehen auf der Website des SFI.
PSYCHOTHERAPIE: GESCHICHTE, ETHIK, RECHT
18. ETHIK IN PSYCHOANALYSE UND PSYCHOTHERAPIE (T.P, A.11)
Charlotte Bayer
Termine: Dienstags, 27.10., 03.11., 10.11.2009, 18.15-19.45 Uhr
Ort: DPG-Institut, Mendelssohnstr. 49, 60325 Frankfurt
Das Seminar steht allen Ausbildungsteilnehmern, Kandidaten des FPI, des DPG-Instituts und des IaKJP offen.
Literatur:
Ethik-Leitlinien der DGPT
Treurniet, N. (1996) Über eine Ethik der psychoanalytischen Technik. Psyche-Z
Psychoanal 50, 1-31
Bittner, G.(1998) Liebe in der Analyse - ein Fall für den Staatsanwalt.
Forum der Psychoanalyse 14, 301-311
Hirsch, M. (1998) Überlegungen zum Wesen der Analyse, zum analytischen Raum und zur Überschreitung seiner Grenzen. Forum der Psychoanalyse 14, 312-318
Krutzenbichler, S. (1998) Läßt sich die psychoanalytische Ethik kodifizieren? Forum der Psychoanalyse 14, 319-324
Die Ethik-Leitlinien stehen vor dem Seminar im Sekretariat zur Verfügung.
Die übrigen Texte sind in der Bibliothek verfügbar.
Was sind Grenzüberschreitungen? Was verstehen wir unter Abstinenz?
Das Seminar dient dazu, für implizite Abstinenzverletzungen sensibel zu werden.
KASUISTISCHE SEMINARE
19. KASUISTISCHES SEMINAR (B.3)
Maria-Elisabeth Eckardt
Mittwochs, 20.15 - 21.45 Uhr, FPI, Seminarraum
Beginn: 28. Oktober 2009
20. KASUISTISCHES SEMINAR GEMEINSAM FÜR KANDIDATEN DES IAKJP UND DER DPV (B.3)
Beate Cordes, Renate Kelleter, Annelore Werthmann
Mittwochs, 20.15 Uhr - 21.45
Ort: MPI, Martin-Luther-Str. 47, 55131 Mainz.
Termine: 2.12. (Frau Kelleter), 9.12. (Frau Cordes), 25.11.2009 (Frau Werthmann)
21. KASUISTISCHES HAUPTSEMINAR (B.3)
Donnerstags, 20.15 - 21.45 Uhr
FPI, Seminarraum
Termine: siehe Aushang im Sekretariat
Die frühzeitige Anmeldung bei der Leitung des ÖAA
ist zu empfehlen.
22. FOKALKONFERENZ (B.3)
Rolf Klüwer
Donnerstag 11.15 - 12.45 Uhr
FPI, Seminarraum
fortlaufend
Die Konferenz findet ganzjährig wöchentlich
statt. Ein Mitglied der Konferenz stellt eine von ihm/ihr
durchgeführte Fokaltherapie Stunde um Stunde an
Hand von Protokollen vor. Die Teilnehmerzahl ist auf
10 begrenzt. Interessierte sollten sich darum frühzeitig
anmelden.
KULTURTHEORIE UND PSYCHOANALYTISCHE SOZIALPSYCHOLOGIE
23. PSYCHODYNAMISCHE BESONDERHEITEN IN DER BEHANDLUNG VON MIGRANTEN (A.1, A.2)
Mahrokh Charlier, Fakhri Khalik
Termin: 23.01.2010, 10.00-17.00 Uhr
Ort: FPI, Hörsaal
Die Anmeldung bitte mit Email-Adresse bis 30.11.09 an das FPI-Sekreteriat.
Das Seminar ist offen für Teilnehmer der DPV- und TfP-Ausbildung am FPI und DPG-Ausbildungskandidaten sowie interessierte Kollegen.
Das Kompaktseminar soll an Hand von Texten und Fallbeispielen einen Überblick über die psychischen Auswirkungen des Migrationsgeschehens sowie die Bedeutung kultureller Unterschiede in der psychotherapeutischen Behandlung geben.
Literatur für die Vorbereitung der Diskussion wird als Aushang vorher im FPI bekannt gegeben, bzw. per Email verschickt. Die Teilnehmer werden gebeten, auch eigene Fallbeispiele zur Diskussion zu stellen.
INTERDISZIPLINÄRE FRAGESTELLUNGEN
24. ORGANISATIONSBERATUNG UND COACHING AUS PSYCHOANALYTISCHER SICHT (A.6)
Meinhard Korte
Termin: Samstag, 16.1. 2010, 9.30-11.00 Uhr und 11.15-12.45 Uhr
Ort:Praxis Dr. Korte, Hanau
Teilnehmerzahl maximal 10, Anmeldung bei Dr. Korte per mail bis zum 18.12.2009 möglich.
Mein Angebot zu einem Seminar mit offenem oder selbstgewählten Thema führte zu diesem Vorschlag der Kandidaten. Organisationsberatung und Coaching sind auch für Psychoanalytiker interessante Tätigkeitsfelder.
Themen des Seminars sind u.a.: Mögliche Zugangswege zu Organisationsberatung und Coaching; das Spannungsfeld: psychoanalytische Supervision - Coaching; die Besonderheiten der psychoanalytischen Organisationsberatung; Bereiten die psychoanalytische Ausbildung und Praxis auf diese Tätigkeit vor - und wenn ja, wie gut?; Qualifikationsmöglichkeiten; etc.
Vorbereitung: Teilnehmer können eigene Fragen und Erfahrungen vorbereiten und mitbringen; Literaturhinweise und weitere Informationen werden nach Anmeldung verschickt.
SELBSTERFAHRUNG IN GRUPPEN
Selbsterfahrung in Gruppen kann aufgrund der Kooperation
zwischen der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für
Gruppenanalyse Altaussee, dem Gruppenanalyse-Seminar
(GRAS), dem Institut für Gruppenanalyse Heidelberg,
dem Seminar für Gruppenanalyse Zürich (SGAZ)
und dem Frankfurter Psychoanalytischen Institut innerhalb
einer Zusatzausbildung in Gruppenanalyse oder als gesonderte
Selbsterfahrung bei anerkannten Gruppenanalytikern absolviert
werden.
Die Adressen der genannten Institutionen sind im Sekretariat
erhältlich.
ZUSATZBEZEICHNUNG "PSYCHOANALYSE"
Informationen über die vorgeschriebenen Veranstaltungen
zum Erwerb des "Facharztes für Psychosomatische
Medizin und Psychotherapie" und der Zusatzbezeichnung
"Psychoanalyse" der Landesärztekammer
Hessen sowie für den Abschluß gemäß
den Richtlinien der Landesärztekammer können
über das Sekretariat erfragt werden.
INFORMATIONEN ZUM FRANKFURTER PSYCHOANALYTISCHEN INSTITUT
Sekretariat
- Telefonische Sprechzeiten der Sekretärin des Frankfurter
Psychoanalytischen Instituts, Frau Monika Stegmayer:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10.00 bis 12.00 Uhr und Mittwoch von 13.30 bis 16.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 069/ 17 46 29
- Telefonische Sprechzeit der Sekretärin für
Ausbildungsangelegenheiten, Frau Mia Volling:
Dienstag von 15.00 bis 17.00 Uhr
unter der Telefon-Nr. 069/ 17 46 28
- Telefonische Sprechzeit der Sekretärin für
Veranstaltungen, Frau Karin Hein:
Montag und Donnerstag von 16.00 bis 17.00 Uhr unter der Telefon-Nr. 069/ 17 46 28
Informationen über Ausbildungsfragen
Im Sekretariat ist die jeweils aktuelle Fassung
der Informationsbroschüre des FPI erhältlich.
Interessenten für die psychoanalytische Ausbildung
können ein informelles Informationsgespräch
mit einem Psychoanalytiker oder einer Psychoanalytikerin
des Instituts führen. Ansprechpartner ist für
die Leitung des Örtlichen Ausbildungsausschusses
(ÖAA) Dr. Thomas Pollak.
Teilnehmer und Kandidaten des Instituts haben ebenfalls
jederzeit die Möglichkeit zu einem Gespräch
mit der Leitung des ÖAA;
Ansprechpartner ist Dr. Thomas Pollak.
Informationen über das Frankfurter Psychoanalytische
Institut (FPI) unter www.fpi.de
Informationen zur Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung
(DPV) unter
www.dpv-psa.de
Bewerbungen für die psychoanalytische Ausbildung
sind zu richten an die Leitung des örtlichen Ausbildungsausschusses
am Frankfurter Psychoanalytischen Institut.
Informationen für Hörer und Gasthörer
Gebühren für Teilnehmer und Kandidaten
a) Die einmalige Einschreibegebühr beträgt
nach erfolgter Zulassung zur Weiterbildung 26,00 Euro
b) Die Semestergebühr beträgt:
für Ausbildungsteilnehmer 240,00 Euro
für Ausbildungskandidaten 280,00 Euro
c) Semestergebühren bei Beendigung der Weiterbildung
mit dem Kolloquium im Semester: Fällt der Termin
in die erste Hälfte des Semesters, wird die Hälfte
der Semestergebühr erhoben. Liegt der Termin in
der zweiten Hälfte, ist die gesamte Semestergebühr
zu bezahlen.
d) Beurlaubungen bedürfen der Zustimmung des Ausbildungsausschusses.
Gebührenbefreiung ist nur möglich, wenn die
genehmigten Anträge vor Semesterbeginn vorliegen.
Seit 1996 wird die Semestergebühr nach einem
Beschluß der Mitgliederversammlung nur noch per
Bankeinzug erhoben. Falls noch keine Einzugsermächtigung
vorliegt, geben Sie diese bitte vor Semesterbeginn im
Sekretariat ab.
Das Belegen erfolgt durch Eintragung in die Teilnehmerliste,
die zu Beginn der Veranstaltung in Umlauf gegeben wird.
Bitte lassen Sie Ihre Teilnahme an den Veranstaltungen
im Studienbuch testieren. Für manche Seminare ist außerdem eine vorherige Anmeldung beim Seminarleiter erforderlich.
Hinweise für Gasthörer des Frankfurter
Psychoanalytischen Instituts
Zu kasuistischen und Interviewseminaren sind Gasthörer
nicht zugelassen. Voraussetzung für die Zulassung
zu anderen Veranstaltungen ist die Zustimmung des betreffenden
Dozenten. Das Belegen erfolgt über das Sekretariat
des Instituts (Konto-Nr. 359 125, BLZ 500 502 01, Frankfurter
Sparkasse).
Gebühren für Gasthörer
Einschreibegebühr 10,00 Euro
Semestergebühren:
bei einer wöchentlichen Doppelstunde 90,00 Euro
einer vierzehntägigen Doppelstunde 50,00 Euro
einer wöchentlichen Einzelstunde 50,00 Euro
einer vierzehntägigen Einzelstunde 25,00 Euro
ADRESSEN DER INSTITUTE UND IHRER AMBULANZEN
Die psychotherapeutische Ambulanz am Frankfurter Psychoanalytischen
Institut und die Internationale Ambulanz sind über
das Sekretariat unter der Telefonnummer 069/17 46 28/29
erreichbar.
Sprechzeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag:
10.00-12.00 Uhr, Mittwoch 13.30-16.00 Uhr
Öffnungszeiten des Sekretariats:
Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 9-14 Uhr, Mittwoch
12-17 Uhr
Die psychotherapeutische Ambulanz am Institut für
Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie
in Hessen e.V. ist über das Sekretariat unter der
Telefonnummer 069/72 14 45 zu folgenden Zeiten erreichbar:
Montag, Dienstag, Donnerstag: 10-13 Uhr; Mittwoch 14-17
Uhr
Die psychotherapeutische Ambulanz am Sigmund-Freud-Institut
ist über das Sekretariat unter der Telefonnummer
069/97 12 04-125 erreichbar.
Sprechzeiten: Montag bis Freitag: 9-13 Uhr und 14-16
Uhr
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