Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie
am FPI
Neben der seit vielen Jahren am FPI angebotenen integrierten
Ausbildung zum Psychoanalytiker (DPV) bietet das Institut
nun eine eigenständige Ausbildung in tiefenpsychologisch
fundierter Psychotherapie an.
Diese Ausbildung des Frankfurter Psychoanalytischen
Institutes
- bietet eine tiefenpsychologisch fundierte Ausbildung
nach dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG) an
- führt in einer auf drei Jahre konzentrierten
Ausbildung zur staatlichen Abschlussprüfung "Psychologischer
Psychotherapeut" nach dem PsychThG (Approbation
und Berechtigung zur kassenärztlichen Versorgung)
- vermittelt die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
auf der Grundlage psychoanalytischer Konzepte und
Selbsterfahrung
- hat auch die Vermittlung und Anwendung weiterer
wissenschaftlich anerkannter Verfahren zum Inhalt
Grundlage der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie
ist die Aufarbeitung krankheitsverursachender Traumata
und unbewusster Konflikte durch deren Bewusstmachung in
der psychotherapeutischen Interaktion.
Schwerpunkte
Die Ausbildung legt besonderen Wert auf die Integration
von Theorie und Praxis. Im Mittelpunkt steht dabei das
Erlernen eines spezifisch psychoanalytischen Ansatzes:
- durch das umfangreiche Angebot klinischer Erfahrung
- durch engmaschige Supervision
- durch ein fokaltherapeutisches Konzept
- durch Fallkonferenzen, in denen eigene Behandlungsverläufe
der Ausbildungsteilnehmer und erfahrener Therapeuten
vorgestellt und begleitet werden
- durch Balintgruppen im psychiatrischen Jahr
- durch Einzel- und Gruppenselbsterfahrung
Die Lehrtherapeuten sind erfahrene Psychoanalytiker,
die nach den Grundsätzen der Deutschen Psychoanalytischen
Vereinigung (DPV) ausgebildet wurden.
Das Curriculum
Die durchschnittliche Wochenstundenzahl der auf drei
Jahre konzentrierten Ausbildung beträgt ca. 30 Stunden,
die weitgehend abends und am Wochenende absolviert werden
können. Am Beginn der Ausbildung steht eine ca. achtmonatige
über das Institut vermittelte praktische Tätigkeit in
einer psychiatrischen Einrichtung, die von einer Balintgruppe
begleitet wird. Das anschließende ca. viermonatige psychosomatische
Praktikum kann in der institutseigenen Ambulanz oder
in einer psychotherapeutischen Praxis/psychosomatischen
Klinik absolviert werden. Nach einem halben Jahr beginnt
die praktische Tätigkeit mit Technik des Erstinterviews,
Diagnostik, Anamneseerhebung und Indikationsstellung.
Nach einem weiteren halben Jahr folgt die eigenständige
psychotherapeutische Arbeit mit mindestens sechs eigenen
Behandlungen unter Supervision und begleitet von Fallkonferenzen
bis zum Ende der Ausbildung. Während der gesamten Ausbildung
finden theoretische Seminare mit vier bis acht Wochenstunden
statt.
Ausführliche Informationen zu Curriculum
und Bewerbung können Sie hier als PDF-Datei öffnen.
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