FPI - das Institut der DPV
für Psychoanalyse in Frankfurt
Das Frankfurter Psychoanalytische Institut ist ein
Institut der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung
(DPV), einer Zweiggesellschaft der International Psychoanalytic
Association (IPA). Es wurde 1995 von den im Raum Frankfurt
tätigen Psychoanalytikern gegründet und führt
seither die Ausbildung zum Psychoanalytiker durch, die
bis dahin am Sigmund Freud Institut stattgefunden hatte.
Für die psychoanalytische Ausbildung können
sich Ärzte, Psychologen und in Ausnahmefällen
Angehörige anderer akademischer Berufe bewerben.
Die Ausbildung findet
nach den Richtlinien der DPV und im Einklang mit den
internationalen Standards der IPA statt. Zugleich ist
sie aber auch mit den Anforderungen des Psychotherapeutengesetztes
zur Approbation Psychologischer Psychotherapeuten sowie
denen der Ärztekammer zum Erwerb des ärztlichen
Zusatztitels Psychoanalyse integriert, und ermöglicht
damit Psychologen und Ärzten berufsrechtliche Abschlüsse,
die zur Ausübung von Psychotherapie innerhalb der
Gesetzlichen Krankenversicherung berechtigen.
Die Ambulanz
des Instituts bietet psychoanalytische Erstgespräche
an, in denen geklärt werden kann, ob eine Psychotherapie
sinnvoll und welches Behandlungsverfahren für den
jeweiligen Patienten geeignet wäre. Wenn eine Psychotherapie
sich als angezeigt erweist, hilft die Ambulanz den Patienten
bei der Suche nach einem freien Therapieplatz. Im Rahmen
der "Internationalen
Ambulanz" werden diese Leistungen in vielen
Sprachen angeboten.
Durch Teilnahme an Forschungsprojekten
beteiligt sich das Institut an der Weiterentwicklung
der Wissenschaft der Psychoanalyse. Mit zahlreichen
öffentlichen Veranstaltungen
versucht das FPI darüber hinaus zentrale psychoanalytische
Fragestellungen und Diskussionen auch der nicht fachgebundenen
Öffentlichkeit näherzubringen.
Informationen über das Sekretariat
des Instituts:
Wiesenau 27-29,
Tel.: 069-17 46 29
E-Mail: sekretariat@fpi.de
Praktika
Die Ambulanz des Frankfurter Psychoanalytischen Institutes bietet Studierenden der Psychologie nach dem Vordiplom bzw. nach dem dritten Semester im Bachelor-Studiengang die Möglichkeit zu einem Praktikum.
Die PraktikantInnen werden mit den Abläufen in einer psychoanalytischen Ambulanz vertraut gemacht. Sie nehmen an den Ambulanzkonferenzen teil, in denen Diagnostik und Indikation schwerpunktmäßig nach psychoanalytischen Gesichtspunkten vermittelt wird. Sie hospitieren darüber hinaus in Supervisionsgruppen und klinischen Seminaren (Fallbesprechungen), wo sie Einblick in die psychotherapeutische Arbeit von Psychoanalytikern erhalten. Zudem besteht die Möglichkeit zur individuell betreuten Erarbeitung eines ersten Verständnisses von psychoanalytischer Krankheitslehre, Therapie und Gesprächsführung. Ein weiterer Teil des Praktikums besteht in der statistischen Aufarbeitung von Daten aus der Ambulanzarbeit.
Die Praktika finden semesterbegleitend statt. Sie dauern ungefähr ein halbes Jahr und beginnen jeweils mit Beginn des Semesters. Kernzeiten sind mittwochs und donnerstags jeweils in der Zeit von 13 bis 15 h sowie donnerstags von 11 bis 13 h und Montagabend von 20 bis 22 h. Die übrigen Zeiten werden bei Praktikumsbeginn vereinbart.
Bewerbungsgespräche für das Praktikum im SS finden in der Regel im Februar, die Gespräche für das Praktikum im WS im Juli statt.
Kontakt:
Monika Stegmayer
(Sekretariat des Frankfurter Psychoanalytischen Instituts: sekretariat@fpi.de)
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